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AVAX Kurzbeschreibung

Avalanche ist eine Plattform für “Blockchain as a Service”. Das Protokoll liefert die nötigen Rahmenbedingungen für frei konfigurierbare, eigenständige Blockchains, die in sogenannten “Subnets” gruppiert sind und durch Avalanche-Validatoren validiert werden. Mit dem Konsensmechanismus auf Basis von Proof of Stake namens “Snow” ist Avalanche höchst skalierbar und erreicht Finalität binnen weniger Sekunden.


Performance

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Marktkapitalisierung

15.199.484.713 USD

Verwässerte Kap.

28.258.273.235 USD

Volumen

978.077.517 USD

Sharpe Ratio

1,0968

Auszug aus dem Bericht

F5 Crypto

Tokenomics

Nutzen und Verwendung des AVAX-Tokens

AVAX ist der native Token der Avalanche-Plattform. Er wird zur Sicherung des Proof-of-Stake-Netzwerks, zum Begleichen von Transaktionskosten und zum Abstimmen über Änderungen der Netzwerk-Parameter (Staking-Ausschüttungen, Gebühren) in der dezentralen Verwaltung benötigt. Alle im primären Netzwerk (vgl. Abschnitt 3) anfallenden Transaktionskosten werden verbrannt.

Zuteilung

AVAX hat eine maximale Tokenmenge von 720 Mio. AVAX. Diese wurden gemäß Abbildung 2 aufgeteilt. Darunter sind drei Allokationen, die als priviligiert klassifizieren lassen. Diese Allokationen wurden also deutlich unter dem Marktwert des Tokens vergeben. Sie belaufen sich jedoch auf weniger als 30% der Tokenmenge. Für den Kryptomarkt ist dies ein überraschend geringer Prozentsatz und deshalb
positiv zu bewerten.

Tokenmengenwachstum

Abbildung 3 bietet eine Übersicht über das Geldmengenwachstum von Avalanche. Von Dezember 2022 bis Dezember 2023 liegt es bei 23%, in den darauffolgenden zwölf Monaten bei 19%. Allerdings kann das Geldmengenwachstum von der dezentralen Verwaltung indirekt über die Änderung von weichen Parametern der “Minting-Funktion” beeinflusst werden [1]. Außerdem sind AVAX-Block-Rewards
nicht statisch, sondern hängen von der Anzahl und dem Zeitraum der gestakten AVAX-Token ab [13].

Technologie

Avalanche ist eine EVM-kompatible Blockchain mit einem Konsensmechanismus auf Basis von Proof of Stake. Avalanche besteht aus einem primären Netzwerk und verschiedenen Subnets bzw. Unternetzen. Im primären Netzwerk sind die drei hauseigenen Avalanche-Chains angesiedelt:

  • Die Platform-Chain (P-Chain) koordiniert Validatoren und erstellt Subnets.
  • Die Contract-Chain (C-Chain) ist eine Instanz der Ethereum Virtual Machine und führt Smart Contracts aus.
  • Die Exchange-Chain (X-Chain) erstellt und tauscht Wertabbildungen.

Die Snow-Protokoll-Familie

Mit den Snow-Protokollen können lineare Blockchains erstellt werden [1].

Der Avalanche-Konsensmechanismus baut auf den Snow-Protokollen auf und besteht aus folgenden drei Komponenten: Slush, Snowflake und Snowball [2].

Snowflake und Snowball sind führerlose Protokolle mit Byzantinischer Fehlertoleranz (BFT), die um Slush gebaut wurden, einem “metastabilen Mechanismus” ohne BFT.

Das Grundprinzip der Snow-Protokoll-Familie basiert auf wiederholten Stichprobenentnahmen des Netzwerks, dem sog. “metastabilen Mechanismus”. Jeder Knoten im Netzwerk befragt eine kleine Menge zufällig ausgewählter Knoten über den Stand des Netzwerks. Wenn eine qualifizierte Mehrheit der befragten Nodes eine abweichende Sicht auf den Stand des Netzwerks äußert, so ändert der befragende Knoten seine Einschätzung entsprechend. Dieses Vorgehen wird so lange wiederholt, bis Konvergenz unter den Knoten eintritt und das Netzwerk einen finalen Zustand erreicht. Eine Demonstration der Funktionsweise eines “metastabilen Mechanismus” findet sich im Internet.

Die Vorteile von Snow-Protokollen sind:

  • Transaktionen können validiert werden, ohne dass alle Validatoren des Netzwerks diese bestätigt haben müssen.
  • Der Konsensmechanismus kann ohne Kompromisse horizontal skalieren, da jeder “neue” Knoten im Netzwerk als ein vollwertiger Validator in das Netzwerk eintritt.
  • Snow-Protokolle benötigen keine Synchronität um sicher zu operieren, da das Netzwerk “metastabil” ist und keinen festen Zustand hat.
  • Transaktionen auf der C-Chain sind in unter einer Sekunde final.
  • Die Mindestanforderungen an Nodes sind bescheiden und erfordern keine außergewöhnlich leistungsfähige Computerhardware.

Unser Recherche-Team

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Prof. Dr. Hermann Elendner
Prof. Dr. Hermann Elendner
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  • Professor mit 30 Jahren
  • Blockchain-Vorlesungen
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Paul Otto
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  • Kryptographie-Experte
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Christian Musanke
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CTO, Fonds-Manager
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  • Krypto-Unternehmer
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  • Fundamentalanalysen

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